Antriebstechnik bei BYD: DM-i und Super DM
Neben reinen Elektrofahrzeugen bietet BYD auch Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Technologie an. Diese Modelle tragen oft die Kürzel DM-i oder Super DM in ihrer Modellbezeichnung. Die Abkürzung steht dabei für „Dual Mode“. Ein Plug-in-Hybrid kombiniert den Antrieb aus einer Batterie beziehungsweise einem Elektromotor mit einem klassischen Verbrennungsmotor. Diese zweigleisige Antriebsart ermöglicht es dem Fahrer, sowohl rein elektrisch als auch mit Kraftstoffunterstützung zu fahren. Die Batterie eines solchen Fahrzeugs ist dabei jederzeit extern an einer haushaltsüblichen Steckdose, einer heimischen Wallbox oder einer öffentlichen Ladesäule ladbar.
Verbrauchsangaben: Gewichtet kombiniert und bei entladener Batterie
Bei Plug-in-Hybriden gibt BYD offiziell zwei verschiedene Verbrauchswerte an, die für die Beurteilung der Effizienz im Alltag entscheidend sind. Der erste Wert wird als „gewichtet kombiniert“ bezeichnet und geht von einem Fahrzeug aus, dessen Batterie vor Fahrtantritt geladen wurde. Der zweite Wert lautet „bei entladener Batterie“. Dieser zweite Verbrauchswert ist naturgemäß höher als der gewichtet kombinierte Wert, da das Fahrzeug ohne die gespeicherte elektrische Energie aus dem Stromnetz auskommen muss und der Verbrennungsmotor somit die Hauptarbeit des Antriebs übernimmt.
CO₂-Klassen bei Plug-in-Hybriden
Die doppelte Betrachtung des Verbrauchs setzt sich auch bei der Einteilung der Fahrzeuge in die staatlichen CO₂-Klassen fort. Plug-in-Hybride werden für das offizielle Pkw-Label getrennt eingestuft: einmal für den Zustand „gewichtet kombiniert“ und einmal für den Zustand „bei entladener Batterie“. Bei entladener Batterie fällt die Klasse grundsätzlich schlechter aus, da der CO₂-Ausstoß durch den erhöhten Einsatz des Verbrennungsmotors unweigerlich ansteigt. Dies verdeutlicht, wie stark die Emissionswerte vom tatsächlichen Ladeverhalten abhängen.
Der Plug-in-Hybrid im Alltag
Um das Potenzial der DM-i oder Super DM Technologie voll auszuschöpfen, ist das Nutzungsprofil entscheidend. Der eigentliche Vorteil eines Plug-in-Hybrids entsteht im Alltag nur dann, wenn das Fahrzeug regelmäßig geladen wird. Ohne externes Laden fährt das Auto überwiegend mit dem Verbrennungsmotor. In diesem Fall entspricht der Kraftstoffverbrauch dem höheren Wert „bei entladener Batterie“. Für eine möglichst effiziente und emissionsarme Fahrt ist somit das konsequente Nachladen der Batterie an einer Ladesäule oder Wallbox unerlässlich.
Häufige Fragen
Was bedeutet DM-i oder Super DM bei BYD?
Diese Begriffe bezeichnen die Plug-in-Hybrid-Technologie von BYD. Sie stehen für „Dual Mode“ und beschreiben den kombinierten Antrieb aus Elektromotor mit ladbarer Batterie und Verbrennungsmotor.
Warum gibt es zwei verschiedene Verbrauchsangaben?
BYD gibt die Werte „gewichtet kombiniert“ und „bei entladener Batterie“ an, um den Verbrauch sowohl mit extern geladener Batterie als auch im überwiegenden Verbrennerbetrieb transparent darzustellen.
Wie erreiche ich den besten Verbrauch im Alltag?
Der Vorteil der Plug-in-Hybrid-Technik entsteht, wenn Sie das Fahrzeug regelmäßig an einer Steckdose, Wallbox oder Ladesäule laden und somit möglichst oft den elektrischen Antrieb nutzen.
Quelle: Herstellerangaben auf byd.com/de, Stand Oktober 2026; Angaben ohne Gewähr.